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10.03.2016

Der fliegende Teppich im Klassenzimmer


Edith Rhomberg, VN Heimat Dornbirn/Hohenems T 069916500015

Der fliegende Teppich im Klassenzimmer
Ein Märchen aus 1001 Nacht, erzählt von Bianca Tschaikner, fasziniert und animiert 18 Erstklässler in der VS Oberdorf.

Dornbirn.  Hier wird an einem mit prächtigen Mustern übersäten, fliegenden Teppich gearbeitet. Und da drüben, an der Tafel, sind einige Fenster angebracht, aus denen Menschen oder Katzen blicken. Es wird gezeichnet, gemalt, gebastelt und nebenbei erzählt. Was heute Morgen im bunten Durcheinander in der Klasse 1b wie ein vergnügliches Spiel aussieht, kann aber durchaus als fächerübergreifendes Lernen bezeichnet werden.
Klassenlehrerin Anna Köb bereitet die Kinder mit diesem Projekt auf die Schul-Theatertage im Juni vor. „Diesmal dreht sich bei uns alles um den Orient“, sagt die Pädagogin und verteilt gerade Fäden an ein paar Kinder, die sie dann sogleich zu Teppichfransen verarbeiten werden. „Es gibt noch viel zu tun“, informiert die Lehrerin weiter. „Und dass die Kleinen auch gut Text lernen können, haben sie schon bei der Weihnachtsaufführung in der Schule unter Beweis gestellt“, ergänzt sie.

Doch zunächst wurden die Kinder mit einem Märchen in die fantastische Welt des Orients entführt. In die Rolle der Erzählerin schlüpfte die Illustratorin und Buchautorin Bianca Tschaikner. Die Präsentation ihres neuen Buches Savari und die Ausstellung der darin enthaltenen Zeichnungen im Stadtmuseum Dornbirn, führten die erfahrene Globetrotterin oder Couchsurferin in ihre frühere Heimatstadt. Da war ein Besuch bei ihrer Freundin Anna Köb und 18 Erstklässlern in der Volksschule Oberdorf geradezu ein willkommener Pflichttermin. „Das ist eine schöne Gelegenheit für mich, mit Kindern zu arbeiten, während ich sonst meine Tätigkeit oft im stillen Kämmerlein verrichte“, sagt Bianca Tschaikner. Die Kinder erinnern sich noch genau an das Märchen „Der verlorene Prinz“ aus Tausendundeiner Nacht und auch jetzt hängen sie wieder an ihren Lippen. Die Schüler lieben die lebendig erzählten Geschichten von den Reisen in den Iran und nach Indien ihres Gastes und sind von den Erlebnissen geradezu begeistert.
Das Engagement seiner Mitarbeiterin Anna Köb, die immer wieder gern mit Künstlern zusammenarbeitet, wird auch von Christian Pernsteiner, Direktor der Schule, geschätzt und unterstützt. „Ich finde es gut, wenn so das kreative Potential der Schüler zusätzlich gefördert wird“, unterstreicht er.

Ob der Teppich am Ende dann tatsächlich fliegen wird und welche Rollen die Kinder bei der Theateraufführung spielen werden, wird spätestens im Juni im Kulturhaus der Öffentlichkeit präsentiert. Schon jetzt sind Prinzessinnen, Prinzen, Katzen oder Dschinns sehr gefragte Figuren, zwischen denen sich die Kinder am liebsten entscheiden möchten.

 
 

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